BÜHNENFECHTEN
Die Grundlagen des Bühnenfechtens erlernte Johannes Wollrab bei dem bekannten Dresdner Schauspieler und Kabarettisten Jürgen Haase. In Folge bildete sich Wollrab autodidaktisch fort. 2019 übernahm er in der Musicalproduktion "Drei Musketiere" am Magdeburger Opernhaus die Rolle des Hauptmanns Rochefort und assistierte in den Proben dem renommierten Kampf- und Fechtchoreografen Klaus Figge.
2020 zeigte Johannes Wollrab seine ersten selbst entworfenen Gefechte auf der Bühne, als er in der Opernproduktion "Roméo et Juliette" in der Rolle des Mercutio und zugleich als Fechtchoreograf debütierte. 2022 wechselte der Sänger in das Ensemble der Landesbühnen Sachsen. Für die Inszenierung der Operette "Die Fledermaus" entwarf Wollrab, der auch in der Rolle des Gabriel von Eisenstein zu erleben ist, ein weiteres Gefecht als Duell zwischen den Kontrahenten Eisenstein und Falke. In der Saison 2025/26 choreografiert er außerdem die Kampf- und Fechtszenen in einer Neuinszenierung des Shakespeare-Klassikers "Hamlet".
"[...] die Fechtchoreografie von Johannes Wollrab, der zudem mit Aplomb den Mercutio verkörpert, ist schlichtweg sensationell."
Jürgen Otten, OPERNWELT
"Dabei staunt man nicht schlecht, wie eindrücklich und fulminant, noch dazu mit der Musik abgestimmt, die Streithälse fechten. Kompliment an den Choreografen Johannes Wollrab."
Elisabeth Richter, DEUTSCHLANDFUNK
"Karen Stone hat wieder einmal gezeigt, dass sie ein Händchen für Sänger mit ausnehmend schönen Stimmen hat. [...] Karina Repova erntete für die Turteltauben-Canzonette des Stéphano hochverdienten Beifall, ebenso Johannes Wollrab als Mercutio für sein Lied von der Königin Mab. [...] Für das Überraschungspaket des Abends sorgte jedoch das Multitalent Johannes Wollrab. Er choreografierte zahlreiche atemberaubend sportive Fechtszenen."
Irene Constantin, VOLKSSTIMME


